Die absurden Wege der Journalist*innen

Wer als „kritische*r“ Journalist*in eingestuft ist wird kein normales Leben haben. Man wird von seinem eigenen Land oder auch andere Länder mehr oder weniger verfolgt und in einigen Fällen ist es nicht abwegig das das ein oder andere Land alles daran setzen wird dein Leben auszulöschen. Daher wird ein so verfolgter Mensch stets mit einer besonderen Vorsicht agieren.

Ein Journalist der so betroffen ist und in ein Land wie die Türkei reist. Nun ja das ist schon Abenteuer genug. Hinzu soll dieser Journalist auch noch in der Türkei eine Botschaft (also ext. Gebiet) betreten haben. Mehr Abenteuer geht wohl kaum. Und schon passiert etwas was passieren muss – das Abenteuer geht schief und weg ist der Journalist. Natürlich will niemand etwas mit dem Verschwinden zu tun haben. Die einen sagen so die anderen so und noch abenteuerliche Angaben gehen umher die letztlich meist nur dazu dienen Verwirrung zu stiften.

Genau dieses Ding stinkt schon förmlich nach einer „Staatsaktion wie aus dem Lehrbuch geschnitten. Womöglich wird man den Journalisten mehr oder wenider lebend anfinden und die Lösung der Sache wird stets ein gut bewahrtes (Staats) geheimnis bleiben. Aber die Geschichte zeigt belegbar wie es auf dieser Welt in dieser Zeit zugehen kann. Das sind also keine wirren Dinge keine falschen Sachen von denen wir oft berichten. Ja und was hier medienträchtig hochgezogen wird passiert leider fast jeden Tag – nur niemand interessiert es.

Botschafter: Meldungen über Tod Chaschukdschis falsch

Washington (Riad). Der saudi-arabische Botschafter in den USA, Chalid bin Salman, hat Meldungen über den Tod oder die Verhaftung des Journalisten Dschamal Chaschukdschi als „vollkommen falsch“ zurückgewiesen. Es handele sich um „makabere Gerüchte“, erklärte der Diplomat nach Angaben des von Saudi-Arabien finanzierten Kanals Al-Arabija. Der regimekritische Journalist Chaschukdschi wird seit Tagen vermisst. Er betrat vor einer Woche das saudische Konsulat in Istanbul,kam aber nicht wieder heraus. Nach Einschätzung türkischer Geheimdienstkreise wurde er im Konsulat ermordet.