Die Stammheim Lüge

Sind Genoss*innen in Stammhein hingerichtet worden ? Eine Frage die bis heute beschäftigt und mit den Jahren sind derart viele betont Fakten auf dem Tisch das man wohl kaum bestreiten kann das die betroffenen Genoss*innen tatsächlich hingerichtet wurden. Zunächst traf es die Genossin Meinhof. Angeblich Suizid. In der Todesnacht hörten mehrere Zeugen plötzlich laute Musik aus der Zelle von Ulrike. Später zu einem zeitpunkt wo Ulrike formell schon tot war soll die Musik nicht mehr laut gewesen sein nicht mehr hörbar und das noch bevor die erste Wache Ulrike tot angefunden habe.

Wer sich mit Ulrike befasst wird wissen das salopp laute Musik einfach nicht ihr Ding war. Aber das spielt weniger eine Rolle denn selbst wenn sie laute Musik gehört hat und sich während der Musik selbst getötet hat und in vorgefundener Position einfach nicht in der Lage war sich weit weg zu bewegen – wie oder wer stellte dann die Musik wieder ab ? Tote sind zumindest dazu nicht mehr in der Lage.

Aber es traf später noch andere Genoss*innen und hier kommen Waffen und insbesondere Munition ins Spiel. Natürlich kann wer auch immer Waffen und Munition in die JVA geschmuggelt haben. Doch hier passierte wohl ein kleiner Schönheitsfehler. Wie so oft denken die meisten Leute wohl die Waffe macht es aus dabei ist es die Munition die eine Waffe erst „gefährlich“ macht. Gefährliche Munition gab es in Stammhein nicht aber Munition ist gerade wenn sie an „besondere“ Empfänger geht auch besonders gekennzeichnet (sprich Beschußzeichen).

Die gefundenen Hülsen haben ein Beschußzeichen getragen. Laut Lieferliste ging diese Munition an eine Deutsche Behörde. Dort wurde sie vollzählig empfangen. Weder vor während noch nach dem Tot der Genoss*innen wurde keine Munition fehlend oder gestohlen verzeichnet. Alle Munition wurde also „ordnungsgem.“ ausgegeben. Wohl kaum geht jemand hin der Munition in eine JVA schmuggeln will und besorgt sich die „Ware“ über den Staat.

Diese Zeugnisse als auch Listen uvm. sind selbstverständlich bestens gesichert auch nachdem diese der Öffentlichkeit bekannt wurden. Sie sind Anhaltspunkte genug für eine Exikutierung und wohl in jedem Kriminalfall hätten diese Beweise genügt  um sehr schnell eine Ermittlung zu erzeugen. Aber hier wäre die Ermittlung salopp gegen den Staat gegen mögliche Leute gegangen die womöglich vom Staat „beauftragt“ wurden.