Teil 6 – die es einfach nie verstehen wollen

Zitat: Daniela Klette und Raymund Martini:

es ist völlig normal sich den Gegebenheiten anzupassen und so ist es verständlich das auch die RAF im Rahmen von Reformen eine ständige Anpassung erlebt. 1933 kamen Typen wie Hitler nebst seiner ganz eigenen Art Reden zu halten scheinbar sehr gut an. Heute 2018 würde das Geschreie bestenfalls bei den Neonazis gut ankommen aber keine Masse bewegen. 1970 kamen Genossen wie Dutschke Meinhof oder Baader in ihrer ganz eigenen Art an. 2018 würde wohl kaum noch jemand das verstehen was Rudi damals sagte. Also muss man sich auch mit seinem Sprachgebrauch anpassen so das es benen auch eine Masse versteht.

Jetzt schau dich mal um. Die Völker werden global mehr und mehr verblödet. Kaum jemand würde heute doch noch wissen was das Wort Imperialismus bedeutet. Also musst du es anders ausdrücken. Ebenso das Wort Bullen. Das kam vllt. vor vielen Jahren mal an aber heute würde man es eher als antike Ausdrucksweise betrachten. Verwendet man aber das Wort Polizist*in so drückt es genau das aus was gesagt sein soll und wohl jede*r wird es verstehen. Das hat dann auch rein nichts mit Respekt usw. zu tun.

Aber gerade in den Reihen unserer Kritiker*innen scheien die Leute so verblödet das sie in unserer anderer Ausdrucksweise den noch so absurdesten Hintergrund vermuten. Aus einer anderen Sicht stellt aber genau dieser Fehler das dar was wir mit Repression oder einfach Verblödung umschreiben.

… und aus einer ganz anderen Sicht sollte man auch den Fortschrit in der Kriminologie beachten. Viele denken das es nur Spuren wie Finger oder Fuß Abdruck gäbe dabei kann ein ein Text schon sehr viel aussagen und so eine Spur zu einer Person führen und genau das und vieles anderes ist es was wir eben bedenken müssen. Aber das wiederum ist schon die hohe Kunst des Untergrundlebens.

Erst kürzlich führte ein ranghoher LKA Beamte öffentlich aus das man uns eher in der „Mitte der gemeinschaft“ suchen sollte. Man lebe quasi Seite an Seite mit anderen falle nicht auf und man habe (wörtlich) „einen echten Ausweis“.

Das hat der Gegner sehr gut erkannt und auch (endlich) so ausdrücken müssen. Mit „falschen“ Dokumente wirst du heute nicht weit kommen. Du wirst schneller auffallen als du glaubst. Auf der anderen Seite ist es aber viel viel Arbeit „echte“ Dokumente zu bekommen nur eben mit einer „unrichtigen“ Identität. Es bedeutet Jahre des Aufbaus ein „anderes neues“ Leben zu haben. So was geht nicht von heute auf morgen.  Dieses Wissen hat auch der gegner nur spielte dieser über Jahre hinwegdas Spiel der Repression. Bis heute führt der Gegner Aspekte an die so kaum noch zu halten sind.

Man muss nicht Straftaten tun um sein Lebensunterhalt zu sichern. Wäre es wirklich so wäre wohl die Menschheit eine Masse von Straftäter*innen.

Es ist auch schlicht eine Unlogik das jemand der mit „echten“ Dokumente und „falscher“ Identität jetzt Straftaten macht denn mit jeder Straftat kommt das Risiko aufzufliegen. Weshalb sollte man so ein Risiko eingehen wenn es andere salopp „legale“ Wege gibt sein Lebensunterhalt zu bestreiten ? Das wird wohl jede*r verstehen das man also mit besten Grundlagen etwas aufbaut das auch dazu passt und so seine Tarnung fast schon perfekt ausbaut. 33 Jahre Untergrund und erfolgreich an jeder „Super“ Überwachung vorbei sind wohl Beleg genug das dieses System bestens funktioniert.

Aus einer ganz anderen Sicht bliebe da der Faktor Mensch. Man ist was man ist und es ist natürlich im Rahmen der Repression genau auf den Faktor Mensch zu zielen. Da werden die schlimmsten Sachen verbreitet und du scheinst nichts dagegen tun zu können. Tust du was wirst du Angriffe auf breiter Ebene erleben. Aber auch dazu gibt es Wege … schmunzel wir sind ja zum Beispiel hier vertreten. Aber auch das hat schon massive Angriffe erlebt mit denen wir aber gerechnet haben. Alle Angriffe auf dieser Ebene werden und würden auch ins Leere gehen daher lernte der Gegner das es zwecklos ist hier anzugreifen.

Der Gegner selbst fand eine wirklich gute Umschreibung einen wirklich guten Begriff der uns und unsere ganze Strategie optimal bezeichnet und wenn du es wirklich geschafft hast diesen „Status“ zu erreichen dann bist du gegen so ziemlich alles an Übel was der Gegner bringt bestens gewappnet. Der vom Gegner eingebrachter Begriff lautet:

Phantome.

… mit der 1988 angewendeten Strategie wurde es dem Gegner schlicht unmöglich gemacht jemals auf eine Daniela zuzugreifen … und dabei verwendete man u.a. eine Option die schon Sir Arthur Conan Doyle seinem „Helden“ Sherlok Holmes in den Mund legte:

die beste Art etwas zu verstecken ist da wo es jeder sieht.