Teil 1 – die RAF mehr als nur Bomben und Granaten

Zur Revolution gehört mehr als nur Bomben und Granaten. bewaffneter Strassenkampf gibt es bestenfalls in einem aktiven Krieg. Diese Erfahrungen mussten schon die Gründer*innen der RAF machen. Hinzu kommt eine ganz andere Art an Erfahrung:

Wer gerade gegen das System Deutschland (damals BRD) steht muss mit allem rechnen denn der Schein dieser damaligen und heutigen BRD trügt. Es ist da alles andere als Demokratie Grund und Menschenrecht. Ja und wer im Weg ist könnte aus eine sehr dubiose Art enden. Wer solche Gegner hat muss mit allem rechnen und muss eine enorme Erfahrung mitbringen. Aspekte die unsere Gründer*innen nicht hatten. Bis 1993 erleben wir RAF Genoss*innen die schlicht feinfühlige liebevolle Menschen waren/sind. Das ist natürlich auf der einen Seite lobenswert und bis heute hält die RAF auch an solchen besonderen menschlichen Werten fest. Dennoch gehört zur Führung einer aktiven Revolutionsgruppe einfach mehr.

Seit 1984 bekam die RAF aktive Unterstützung (wir sagen es salopp) „von einem großen Bruder“. Zu dieser Zeit war dem „großen bruder“ längst klar das viele der östlichen Staaten fallen werden inkl. der Mauer an der DDR Grenze. Eine Sache die viele zu spät erkannten oder nicht erkennen wollen. Missbrauch von Kommunismus brachte erst diesen Fall und was kam war oft eine angebliche Demokratie Staaten die „nach westlichen Vorbilder“ ausgerichtet seien. Wer weiß was der Westen bietet konnte hanen das es noch schlimmer sein wird als es schon war und heute kann man es so sagen – es kam schlimmer. Aber der „große bruder“ konnte sein Staat sein System halten.

1993 erlebte die RAF als auch deren gegner in Bad Kleinen den wohl schlimmsten ultimativen Alptraum den man nur haben kann. Bis heute wird geschickt verschwiegen das es rein nur sehr „erfahrenen Genoss*innen“ zu verdanken ist das es in Bad Kleinen nicht zu einer Art ultimativer Gau gekommen ist. Mit dem Wegfall bzw. dem Tod wichtiger Genoss*innen musste eine Art „Ersatzführung“ auf Kmdo Ebene der RAF aktib´v werden und damit waren gleichzeitig auch Reformen beschlossen. Eine Erklärung 1998 die keineswegs die Auflösung derganzen RAF bekundet sondern lediglich das Scheitern des Projekts „bewaffneter Strassenkampf“ wurde bis heute falsch ausgelegt und als Auslösung der RAF betrachtet.

„Manchmal musst du den Feind einfach machen lassen“ so ein führender Kopf der RAF. Man nutzte also gezielt die Fehlinformation der Massen ließ die Leute in ihrem Irrglauben denn was es ja nicht mehr gibt kann und wird auch nicht bekämpft. Natürlich wußte der Gegner von dieser Strategie hatte sich aber mit der Fehlinformation ein Eigentor geschossen. Die RAF konnte in aller Ruhe ihre Reformen umsetzen. Neben diesen Aspekten kamen die Werdegänger anderer Revolutionsgruppen wie der ETA der IRA der Action Direct den roten Brigarden uvm. Einige führende Leute dieser gruppen schienen mehr Angst als Mut zu haben bekundeten schlicht das Ende ihrer gruppen obschon viele Genoss*innen schlicht dagegen standen. Sie waren mit den Bekundungen „Gruppenlos“. Das wiederum passte in den Aktionsplan der RAF die so gut wie alle „gruppenlose“ Genoss*innen unter dem Dach der (neuen) RAF vereinte jedoch die Autonomie überlassen hat die angeblich aufgelöste Gruppe fortbestehen zu lassen. So denken viele heute das die ein oder andere Revolutionsgruppe „Vergangenheit“ ist obschon dsie in anderer Zusammensetzung unter dem Dach der RAF fortbesteht.

Dieser Erfolg konnte sich sehen lassen zumal die RAF Reformen auch andere Bereiche betraf. Bewaffneter Strassenkampf ist etwas für aktive Kriege so ein führender Kopf der RAF. Was man aber tun kann ist eine Art Vorbereitung zu tun Vorbereitung auf mögliche Revolution und da bediente sich die RAF einer Strategie die bis heute sehr hohe Erfolge erzielt. Gezielt ging man in den Bereich der Infiltration. Neue aber auch alte Genoss*innen wurden in ihrem normalen „harmlosen“ Umfeld belassen. Sie wurden da eingesetzt wo niemand wirklich die RAF vermuten würde. So verfügt die RAF heute über Kräfte in fast allen lebensbereiche ohne das man je ahnen würde das „der oder die“ eine überzeugte RAF ler*in ist.

„Wer damals Polizeianwärter war und sich erfolgreich bei der RAF beworben hat könnte heute Polizeipräsident sein und ganze SEK Einheiten im Sandkasten spielen lassen währen unsere Gruppen ungehindert wo auch immer agieren“ so ein führender Kopf der RAF. Diese Strategien scheinen auch bestens aufzugehen denn es gibt auch heute noch namhafte Personen die mehr oder weniger mit der RAF in Zusammenhang stehen und locker und erfolgreich über 33 Jahre an jeder nur erdenklichen Überwachung und Bespitzelung vorbei kommen.

„Leider gibt es Repressionen die gegen Personen gerichtet sind die rein nichts schlimmes getan haben. Einfach untertauchen klappt nicht also muss ein anderes System her und in verbindung mit weiteren Strategien wird es selbst dem besten Überwachungsstaat nicht möglich sein die so getarnten Personen aufzuspüren“. Tatsächlich klappt diese Strategie und wider hatte die RAF bewiesen das die von ihr umgesetzten Reformen und neuen Aufgabefelder bestens erfüllt werden so das die heutige RAF die wohl stärkste und effektiveste Revolutionsgruppe aller Zeiten ist. Über die genaue Gruppenstärke schweigt sich die RAF aus doch selbst deren Gegner gehen von einer Gruppenstärke von mehr als 75.000 aktive Mitglieder aus. In aktueller zeit erleben wir auch immer mehr einen „gegner“ der seine Angaben verbessern muss. Was einst einfach meist üer Jahre so dahin gestellt wurde „dreht“ sich oft um 180 Grad. Somit werden auch scheinbar gezielte Falschinformationen eingestanden und viele der mitlaufenden medien schweigen.