Teil 1 – sich selbst erst mal ordnen

Hier möchten wir einige besondere Menschen zu Wort kommen lassen die teilweise über viele Jahrzehnte erfolgreich im Untergrund leben um so einen kleinen Eindruck zu vermitteln was wirklich Leben im Untergrund bedeutet.

In einem Land wo Kontrolle und Überwachung an der Tagesordnung ist wirst du mit einem falschen Ausweis oder einer Perücke schneller auffallen als du denkst.

Wenn du eine Stecknadel im Heuhaufen versteckst braucht der Suchende nur ein Magnet um selbst die noch so kleinste Stecknadel im noch so größten Heuhaufen zu finden. Daher ist es klüger eine Stecknadel in einem Haufen von anderen Stecknadeln zu verstecken und je größer der Haufen anderer Stecknadeln ist um so unwahrscheinlicher wird es das man deine Stecknadel findet.

Der wohl wichtigste Anfang für ein Leben im Untergrund ist sich selbst geordnet zu haben.

Zu einem Leben im Untergrund gehört weit mehr als nur echte Papiere und eine ideale Tarnung. Du braucht körperliche und geistige Festigkeit denn es werden Belastungen kommen die du nur aus einer fast schon absoluten Festigkeit heraus meistern kannst.

Es gibt Leute die einfach auf der Flucht sind sich verstecken und mehr oder weniger wirken. Das mag eine Art Untergrundleben sein. Es gibt aber auch eine andere Art Untergrund eine Welt in welcher man sich ein neues Leben aufbaut. Da wäre man blöd wenn man Dinge tut die auf die wahre Identität hinweist. Bereits seine freie Meinung zu äußern könnte ein Fehler beinhalten der dich auffliegen lässt.