So wirkt falscher Aktionismus – das RWE weiß wie man kämpft

Wenn falscher Aktionismus angewendet wird bezahlt meist das Volk. Auf grund der Zwiespalte in Sachen hambacher Forst fährt das RWE schlicht seine Produktion runter. Hört sich ja nicht so dramatisch an und Hintergründe werden von der schönschreibenen Presse natürlich verschwiegen.

Fast 40% weniger Produktion bedeutet 40% weniger Arbeit oder grob dargestellt ggf. 40% weniger Lohn für die RWE Arbeiter*innen. Hinzu wird natürlich später bekundet das man dieses oder jene Produkt teurer machen weil weil blablabla und alle werden kräftig zur Kasse gebeten. Der Wald steht immer noch was aber nur eine Frage von zeit sein kann. Es ist schlicht egal ob der Wald steht oder fällt das RWE weiß seine Wege und das RWE kennt diese Quelle wo man Geld abzocken kann: nämlich das Volk.

Aber selbst wenn es klappt und der Wald bliebe hat das Volk ja noch den Wald. Ob der aber die Kosten zahlt die der Mensch zu zahen hat bleibt fraglich. Auch wird kein Wald der Welt den Kindern das Essen geben oder das (natürlich steigende) Schulgeld zahlen.

Wir sehen falscher Aktionismus bedeutet Leid für alle inkl. den Wäldern.

RWE: Rodungsstopp Förderung in Hambach wird zurückgefahren

Essen (dpa). Nach dem vorläufigen Rodungsstopp am Braunkohletagebau Hambach zwischen Aachen und Köln will der Energiekonzern RWE die Förderung zwar zurückfahren, vorerst aber nicht komplett einstellen. In einer ersten Bewertung gehe RWE von einer Reduzierung der Förderung um jeweils etwa 10 bis 15 Millionen Tonnen in den Jahren 2019 bis 2021 aus, sagte ein Unternehmenssprecher. Das wäre ein Rückgang um bis zu 38 Prozent. Pläne, den Tagebau komplett einzustellen, gebe es nicht, sagte der Sprecher. Zuvor hatte „Spiegel Online“ darüber berichtet.